Vor ungefähr 6 Jahren zeigte meine Biologielehrerin unserer Klasse erstmals mikroskopische Aufnahmen bestimmter Kleinstle­bewesen aus unserem Schulbiotop. Zwar war ich von diesen Bildern immens begeistert, doch konnte ich mir anfangs nicht vorstellen dass so winzig kleine Tierchen überhaupt „leben“, geschweige denn dass sie unerlässlich für das Leben auf der Erde sind.

In dieser Zeit wurde mein Interesse für die Naturwissenschaften erst­mals geweckt und über die Jahre entwickelte sich daraus eine regel­rechte Begeisterung, insbesondere für die (molekulare) Biologie. Schon zeitig stand fest, dass ich dieses Interesse zu einem festen Bestandteil meines Lebens mache und ich mich in den Fachgebie­ten vertiefe und weiterbilde, dass also die WISSENSCHAFT und das FORSCHEN MEIN TÄGLICHES LEBEN, MEINEN ALLTAG bereichern sollen. Meine Arbeit trägt den Titel „Kalliope“. Ich habe diesen gewählt, da Kalliope die Muse der Naturwissenschaft und der Philosophie aus der griechischen Mythologie ist. Mein Interesse für die Naturwissenschaften wurde auch schlagartig geweckt, wie durch den Kuss einer Muse, der Kreativität, Begeisterung und Ideenreichtum schenkt.

Die Zeichnung (A3-Zeichenpapier) zeigt ein abstraktes Selbstportrait, nämlich mich als „zukünftigen Wissenschaftler“ und meine Entde­ckung durch die Muse.

Anfänglich habe ich die einzelne Segmente (Mikroskop, Gesicht, DNA-Stränge, etc.) mit Bleistift (CRETACOLOR- HB, 2B, 4B und 8B) vorgezeichnet und anschließend schattiert und detailliert ausge­arbeitet. Danach habe ich die Bleistiftzeichnung fotokopiert und mit Farbstiften (Koh-I-Noor) koloriert. Die fertige Zeichnung wurde von einem Farbkopierer (A3-Format) eingescannt.